Eine weitere App die ich wirklich gerne nutze ist Ratio, die App zum gleichnamigen Buch von Michael Ruhlman. Falls Euch dieser kein Begriff ist, Ruhlman ist Co-Autor diverser Kochbücher und ist im amerikanischem TV-Programm auch oft vertreten (z.B. zusammen mit Anthony Bourdain).

Sein Buch erregte im letzten Jahr viel Aufsehen in englischsprachigen Foodblogs. Zu Recht wie ich finde. Er reduziert Rezepte auf Verhältnisse von Zutaten. Alles andere ist Beiwerk. Eine simple, intuitive Herangehensweise ans Kochen.

Die App gefällt mir insgesamt noch besser als das Buch, allein schon durch die Möglichkeit der Berechnung von Zutaten. Logisch. Da kann kein Buch mithalten. Die Benutzeroberfläche der App ist vergleichbar dem Ratio-Prinzip. Einfach und intuitiv. Die Integration von Facebook und Twitter rundet das gute Erscheinungsbild noch ab. Eigentlich verwunderlich, das diese App so umfangreich ist, machen doch die ebenfalls integrierten Erklärungen das Buch selbst eigentlich überflüssig.

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Schön zu lesen, das Einkaufen auch in der Schweiz nicht mehr Spaß macht! ;-)

Kassen-Aikido

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10.02.2010

Traumberuf Koch

Gestern lief im NDR eine Sendung über die Ausbildung zum Koch. Ich ärgere mich ja hin und wieder, das ich nicht selber diesen Weg eingeschlagen habe. Wenn ich mir allerdings die Bedingungen die in so mancher Küche für die Auszubildenden herrschen anschaue, sträuben sich mir oftmals die Haare.

Als Krankenpfleger ist man es ja auch gewöhnt, in der Ausbildung eine ausgelernte Fachkraft zu ersetzen. Allerdings wird man dort nicht so behandelt. 3 Jahre lang runtermachen um dann so langsam wieder aufgebaut zu werden. Da merkt man mal wieder, wo der Begriff Küchenbrigade her kommt.

Natürlich war dieser Bericht etwas einseitig und die eingebrachten Fernsehköche (Lafer, Poletto, Raue, …) haben es auch nicht besser gemacht. Zumindest wurden manchem mal die Schattenseiten der Gastronomie vor Augen geführt.

Leider ist der Bericht nicht in der NDR-Mediathek zu finden…

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Benutzt ihr iPhone-Apps, die mit Kochen zu tun haben? Ich habe inzwischen einige davon ausprobiert. Teils kostenlose, teils auch gekauft. Einige davon möchte ich hier nun vorstellen:

Jamie Oliver 20 minute meals

Den Anfang macht die App von Jamie Oliver. Auch wenn viele von ihm genervt sind (oder von der miesen deutschen Synchronisation), muss ich sagen, das ich seine Bücher sehr gerne mag. Dies liegt neben den wirklich guten Rezepten, auch an den genialen Fotos. Viele der Rezepte sagen mir auch gerade deshalb zu, weil sie mit wenigen Zutaten auskommen.

Natürlich musste ich also auch die iPhone-App testen!

Jamie Oliver 20 minute meals ist eine Sammlung von schnellen Rezepten, quer durch die von ihm gewohnte Küche. Diese sind nach Kategorien, wie z.B. Risottos, Currys oder vegetarische Gerichte sortiert. Neben einer Einkaufsliste zum jeweiligen Gericht ist natürlich auch die Zubereitung schrittweise erklärt. Auf Wunsch auch mit Bildern und Sprachausgabe (im Landscapemodus des iPhone).

Abgerundet wird die App mit Videos, die jedoch eher an Kochbeginner gerichtet sind und z.B. die Messerpflege oder diverse “knife skills” anschaulich machen.

Insgesamt eine sehr schöne App, die mit 5,99€ nicht billig ist, aber wirklich Spaß macht und Inspirationen liefern kann. Ein kleiner Wermutstropfen: seit einem Update vor einiger Zeit sind zwar alle Rezepte auf Deutsch, jedoch ist auch die Sprachausgabe mit der schrecklichen deutschen Synchronstimme versehen worden.

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9.02.2010

Olivensalz

Vor einiger Zeit habe ich mit Frauke in einem hervorragendem Bielefelder Restaurant, dem Tomatissimo, gespeist. Zum Einstieg gab es natürlich Brot mit Butter, Olivenöl und auch einem genialen Salz. Genauer gesagt Olivensalz. Später habe ich einige Zeit nach einem Rezept gesucht, bin aber erst relativ spät hier fündig geworden.

Philippe Bertouds Rezept für Olivensalz musste also ausprobiert werden:

Das Olivensalz vor dem trocknen

Das Rezept ist insgesamt schnell gemacht. Leider hatte ich keinen getrockneten Rosmarin und nicht genügend Geduld, den frischen im Backofen komplett durchzutrocknen. Das erklärt vermutlich die relativ großen Rosmarinstücke, mit denen der Zauberstab nicht fertig wurde. Ich bin wirklich gespannt, wie das ganze Morgen nach dem trocknen aussieht und wie es geschmacklich ist.

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9.02.2010

Neues EU-Biologo

neues EU-Biosiegel

So sieht es also aus. Ich persönlich finde es, im Gegensatz zu anderen gar nicht mal so schlecht… Schade ist allerdings wirklich, das man erst jetzt von diesem Wettbewerb erfährt. Weder die gängigen Designblogs, noch die Foodblogs, die ich regelmäßig lese, schienen etwas von dem Wettbewerb gewusst zu haben.

Egal. Jetzt ist es da, mir gefällts und letzten Endes ist es “nur” ein Logo.

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Ich habe mich ja lange gefragt, ob das Netz ein weiteres Blog über Essen, Kochen, Getränke und ähnliches braucht. Wahrscheinlich nicht. Ich aber. Für mich selber. Sei es als Notizbuch für kulinarische Entdeckungen, als Möglichkeit Kontakte zu knüpfen, als Galerie für Foodfotografie und so weiter…
Solltest Du beim Lesen ebenfalls Spaß haben, oder Interessantes für Dich entdecken – um so besser. Auch wenn ich das ganze also am ehesten für mich persönlich mache, freue ich mich natürlich über Tips, Anregungen und natürlich auch Kritik.
Hoffentlich gelingt es mir, regelmäßig Neues zu finden, zu kochen, zu trinken, oder auch einfach nur zu denken, um dieses Blog mit Inhalt zu füllen.

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